Alles Wissenswertes über Werbekugelschreiber

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Die Geschichte des Kugelschreibers geht weit zurück, denn schon Galileo Galilei hatte eine wegweisende Idee und fertigte eine Skizze an, die als Vorgänger des Kugelschreibers durch gehen konnte. Im 19. Jahrhundert gab es erste Patente zu Schreibgeräten, weshalb der Amerikaner John J. Loud auf ein kugelschreiberähnliches Gerät, welches aber lediglich zum Leder markieren geeignet war, ein Patent erhielt. Slavoljub Eduard Penkala, ein Erfinder aus Kroatien, patentierte im Jahre 1906 einen weiteren Vorläufer des Kugelschreibers.

Lazlo Jozsef Biro, gebürtiger Ungar, erfand nach achtzehnjähriger Entwicklungsphase zusammen mit seinem Bruder Georg, die Grundform des Kugelschreibers mit Farbmine und der rollenden Kugel. Die Idee sei ihm vermutlich beim Betrachten einer Druckwalze, da diese genauso arbeitet und Farbe auf das Papier bringt. Als „Fountain Pen for Pulpink Ink“ ließ er sich sein Patent 1938 in den USA und 1940 in Argentinien erneuern, wohin er wegen der Judenverfolgung geflohen war. Dort gründete er das Unternehmen „Sylvapen“ und nannte diesen Schreiber später „Ball Pen“.

Der erste richtige Durchbruch gelang jedoch Henry Geroge Martin, einem britischen Geschäftsmann. Er sah dieses Schreibutensil als perfektes Werkzeug für Flugbesatzungen, da es auch im Flugzeug funktionierte, ohne zu schmieren oder zu klecksen. Im Jahr 1944 kaufte er Biro die Patentrechte ab und gründete mit Frederick Miles in Reading die erste Kugelschreiberfabrik und ging in Serienproduktion. 1945 wurde der amerikanische Geschäftsmann Milton Reynolds in Argentinien auf dieses Gerät aufmerksam und ließ die Technik in den USA nachbauen. Als „Reynolds Rockets“ wurden sie erstmals ein Verkaufserfolg. Wegen starken Qualitätsproblemen musste Reynolds jedoch zahlreiche Exemplare zurücknehmen und ging somit 1951 in Konkurs.

Nach dem zweiten Weltkrieg begannen allmählich immer mehr Unternehmen mit der Produktion von Kugelschreibern. Das Unternehmen Schmidt im Schwarzwald konzentrierte sich auf die Herstellung und Entwicklung der Mechanik. Das Problem des „Klecksens“ bekam allerdings erst Marcel Bich in den Griff, unter dem Namen BIC brachte er 1950 seinen Kugelschreiber auf den Markt, danach begann endgültig das Zeitalter des Kugelschreibers.

Die ersten Exemplare wurden 1945 in den USA für 8,50 $ und in Deutschland im Jahre 1950 für etwa 20 DM verkauft.

Material von Werbekugelschreiber

Den perfekten Kugelschreiber zu finden, ist heutzutage nicht mehr so leicht. Bei den ganzen Formen und Farben, fällt die Entscheidung wirklich schwer. Das Material spielt dabei allerdings ebenfalls eine große Rolle. Die gängigste Variante ist wohl ein Kugelschreiber aus Kunststoff, wiederum gibt es dabei verschiedene Stoffe. Sogenannte Hohlkörper bestehen meist aus Polyethylen und werden erst nachher zu Kunststoffteilen verarbeitet, aus denen dann Kugelschreiberhülsen entstehen. Für umweltbewusstes Werben gibt es den Biokunststoff, welcher auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Diese Bio-Kugelschreiber haben in der Werbeartikelbranche einen hohen Stellenwert. Das gilt natürlich nicht nur für Schreibgeräte, denn umweltfreundliche Produkte vermitteln ein Interesse an eine saubere, gesunde und nachhaltige Welt. Diese Aussage stärkt mit Sicherheit das Ansehen eines jeden Unternehmens. Holz und Papier gehören ebenfalls zu den nachhaltigen und biologisch abbaubaren Materialien. Der Holzkugelschreiber wird schon regelmäßig als Werbeträger eingesetzt, die Variante aus Papier ist jedoch noch relativ neu und findet langsam erst immer mehr Anklang. Bei diesen Materialien, macht sich natürlich ebenso der niedrige Preis bemerkbar, was bei der Auswahl der Werbemittel selbstverständlich ein Thema ist.

Für eine edle Optik sorgt ein Werbekugelschreiber aus Metall, doch auch diese gehören in verschiedene Gruppen. Die meisten bestehen aus Edelstahl, was sich bei dem Gewicht bemerkbar macht. Diese Modelle sind etwas kostspieliger, dafür halten Kugelschreiber aus Metall mehr aus und können durch eine persönliche Gravur zu einem regelrechten Hingucker werden. Aluminium ist auch ein häufig verwendetes Material, es ist ein silbrig-weißes Leichtmetall, was eine gute Alternative zum Edelstahl bietet.

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Haptik und Extras

Die Haptik ist ebenfalls eine wichtige Eigenschaft eines Kugelschreibers. Man möchte diesen natürlich zum Schreiben benutzen und will es deshalb so „gemütlich“ wie möglich haben. Manche bevorzugen deshalb eher schmalere Ausführungen, andere finden jedoch größer und breiter ausgebaute Schreibgeräte besser.

Die letztendliche Entscheidung sollte jeder selber treffen. Es gibt jedoch weitere Extras, welche eine angenehme Bedienung ermöglichen. Gummierte Griffzonen sorgen beim ausführlichen Schreiben für einen festen und gleichzeitig weichen Halt. Weitere Extras bieten zahlreiche Multifunktionskugelschreiber, diese bringen meist vollkommen verschiedene Fähigkeiten mit, welche ein gewöhnlicher Kuli normalerweise gar nicht aufweist.

Da wäre zum Beispiel eine integrierte LED Lampe, ob dieses Accessoire im Büro oder an den Orten, wo man einen einen Stift verwendet nötig ist, das sei dahin gestellt. Ein Kugelschreiber mit USB-Stick ist ebenfalls erhältlich und macht wohlmöglich etwas mehr Sinn, doch genau das kann man eigentlich gar nicht mehr behaupten. Diese Werbegeschenke werden in jeglichen verschiedenen Bereichen eingesetzt, weshalb es wahrhaftig auch Unternehmen gibt, bei denen ein Schreibgerät mit Leuchte äußerst sinnvoll eingesetzt werden können. Das ist gerade das Schöne an einem Werbeartikel, es sind praktisch keine Grenzen gesetzt und jede Firma wird nach ein paar Überlegungen auch das perfekte Werbepräsent finden.

Veredelung

Hier haben Sie wieder die Qual der Wahl. Es gibt verschiedene Drucktechniken für die ideale Werbepräsentation. Das meist verwendete Verfahren ist der Tampondruck, dabei wird das gewünschte Druckbild in ein Klischee eingeätzt und mit Hilfe eines Tampons aus Silikon auf den Artikel übertragen. Dieses Verfahren wird bei gewölbten Flächen verwendet, da der Kugelschreiber zum Einen nur eine geringe Werbefläche bietet und zum Anderen ebenfalls gewölbt ist, bietet sich dieser Vorgang an. Ein einfaches Logo mit einer Farbe kann genauso präzise und ordentlich gedruckt werden, wie auch ein aufwendiges Logo mit vier Farben zum Beispiel. Die Werbefläche können Sie sich aussuchen, meistens wird jedoch auf dem Schaft und auf dem Clip gedruckt.

Bei Schreibgeräten aus Metall ist eine Gravur die perfekte Veredelungsmöglichkeit. Das Logo wird mit einem Laser in das Produkt eingraviert und sorgt dadurch für ein besonders anschauliches Gesamtprodukt. Bei manchen Modellen, lässt sich der komplette Clip nicht nur bedrucken, sondern individuell gestalten. Sie können Ihren Werbekugelschreiber noch persönlicher in Szene setzen. Sollten Sie zum Beispiel bei einem Elektronikunternehmen beschäftigt sein, so können Sie zum Beispiel den Clip in der Form einer Glühbirne entwerfen lassen.

Dazu ist noch ein 3D Clip möglich, was der Werbebotschaft einen weiteren Feinschliff verleiht und jedem direkt ins Auge fällt. Bei der Werbung ist eines ganz wichtig, das Potenzial aufzufallen und nicht das Selbe anbieten, wie jeder andere auch. Nur so erreicht man seine Kunden und erzielt einen Erfolg mit seiner Werbeaktion.

Markenkugelschreiber

Bei Promostore finden Sie verschiedene Marken im Sortiment. Auch bei Kugelschreiber können Markenprodukte für den Unterschied sorgen. Prodir Kugelschreiber weisen eine langfristige Haltbarkeit, ausgefeilte Technologien und herausragendes Designs auf. Der Firmensitz ist in der Schweiz, somit schmücken sich diese Artikel mit dem Slogan „Swiss Made“. Prodir gehört seit Mitte der 70er Jahre zu den weltweit führenden Unternehmen in der Schreibgeräteproduktion. Der DS3 machte Prodir richtig populär und die DS und ES Serie wächst stetig.

Eine weitere Marke ist Senator Schreibgeräte. Der Sitz des Unternehmens ist in Groß-Bieberau in Deutschland, weshalb Senator für Deutsche Qualität wirbt und diese auch garantiert. Doch anders als Prodir stellt Senator ebenfalls Trinkgefäße, Schreibmappen und Accessoires her. Dabei greifen sie ausschließliche auf Rohstoffe zurück, die als ökologisch abbaubar gelten.