Feuerzeuge als Werbemittel – Alle wichtigen Informationen

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Der von Johann Wolfgang von Goethe geförderte Chemiker „Döbereiner“ entwickelte die Urform des modernen Feuerzeugs. 1823 entstand dadurch das Döbereiner Feuerzeug, welches aus Platin bestand. Dieses veraltete Gerät erzeugte durch Zink und Schwefelsäure, Wasserstoff. Dieser Wasserstoff traf auf einen Platinschwamm und wurde durch eine katalytische Wirkung entzündet. In den USA wurde das erste Patent an „Repeating Light Co“ im Jahre 1865 in Springfield vergeben. Das war der Anfang des Taschenfeuerzeugs und seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat der Österreicher Carl Auer von Welsbach dieses Gerät mit der pyrophore Legierung für Zündsteine revolutioniert. Dieses Auermetall ist bis heute in Einwegfeuerzeugen zu finden. Das wohl bekannteste Feuerzeug, welches Marcel Bich seit 1976 in Frankreich produziert, setzte einen Meilenstein in Sachen Feuerzeuge. Unter dem Namen BIC, werden diese Geräte bis heute erfolgreich vertrieben.

Zündmechanismen

Bei einem Reibradfeuerzeug werden Teile des Materials, welches Funken liefert durch Reibung herausgerissen. Die Funken entstehen dann durch diese Teile, die sich an der Luft entzünden. Heutzutage bestehen diese Zündsteine aus Cereisen.

Beim Piezo Feuerzeug werden kleine Schlagbolzen gespannt und durch genügend Druck ausgelöst, dieser Vorgang gibt ein akkustisches Klacken von sich. Dieser Schlagbolzen prallt durch eine angetriebene Feder mit enormer Geschwindigkeit auf einen piezoelektrischen Kristall. Bei der Verformung erzeugt dieser eine hohe Spannung von einigen Kilovolt und es werden Funken ausgelöst. Das Gas wird somit entzündet. Man sollte meinen, dass dieser Vorgang bei Berührung gefährlich sein könnte, doch da die insgesamte Ladung zu gering ist, besteht keine Gefahr.

Das Reibradfeuerzeug wie auch das Piezo Modell wird mit Gas befüllt, es gibt allerdings noch Geräte, welche mit Benzin versorgt werden müssen.

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Zippo Feuerzeuge

So kommen wir zu dem edelsten und hochwertigstem Modell, hierbei handelt es sich um ein Zippo Feuerzeug. Die ersten Modelle wurden 1933 verkauft. Das Wort „Zippo“ wurde von englischen Wort „Zipper“ ( Reissverschluss) abgeleitet, da dem Erfinder George Grant Blaisdell der Klang dieses Wortes gefiel. Blaisdell war von seiner Entwicklung dermaßen überzeugt, dass er seinen Kunden eine lebenslange Garantie versprach, welche noch bis heute existent ist. Heute werden in der Produktionsstadt Bradford über 70.000 Zippos hergestellt. Das 500-Milionste Gerät dieser Art wurde 2012 produziert, in diesem Jahr feierte die Firma ihr 80. Jähriges Firmenjubiläum.

Ein Zippo besteht aus einer Hülle und einem Inlay. Die Auswahl der Hüllen ist bereits schon über 100 Varianten groß. Das Inlay, welches aus einem mit einer Watte gefüllten Tank besteht, bleibt hingegen immer gleich. Benzin wird durch Kapillarkraft in der Watte gespeichert .Durch diese Watte verläuft ein Docht zum Reibrad. Das brennende Ende des Dochtes, ragt durch ein Loch aus dem Tank und befindet sich im sogenannten „Kamin“. Dieser Kamin schützt die Flamme und hält das Reibrad. Somit erfüllt der Kamin zwei Aufgaben. Das Cereisen wird im dünnen Röhrchen unterhalb des Reibrades gelagert. Der Einschub für Cereisen, Anpressfelder und Fixierschräubchen, befindet sich im unteren Ende des Zippos. Das Cereisen wird durch das Röhrchen an das Reibrad gedrückt, und erzeugt beim Drehen des Reibrades und mit Hilfe des mit Benzin vollgesogenen Dochtes, Funken im Feuerzeug.

Zippos werden auch Sturmfeuerzeuge genannt, da sie nicht von selbst erlöschen. Lediglich starker Wind oder kräftiges Pusten kann die Flamme auslöschen. Deshalb sollte man einfach die Klappe schließen, da dadurch Sauerstoff entzogen wird und die Flamme erstickt. Die meisten gängigen Zippos und normalen Werbefeuerzeuge jeder Art werden in Vietnam hergestellt.

Kindersicherung

Früher sollte man noch jegliche Feuerzeuge für Kinder unzugänglich aufbewahren. Es kommt natürlich immer noch zu zahlreichen Todesfällen, Bränden und Verletzung, doch mit moderner Kindersicherung wird dagegen angekämpft. In den USA, Kanada, Australien und Neuseeland wurde die Anzahl an Schadensfälle um 60% verringert, da dort bereits seit 1994 ausschließlich Feuerzeuge mit Kindersicherung vertrieben werden. Die Kindersicherung muss den Prüfanforderungen der EN 13869:2002 oder gleichen Anforderungen entsprechen. Seit März 2007 sind somit Feuerzeuge ohne Kindersicherung in Europa nicht mehr erhältlich.

Gefahrengut

Das Feuerzeug, welches klein und ungefährlich scheint, ist jedoch nach wie vor „Gefahrengut“. Das bedeutet, dass man beim Versand einige Transportvorschriften beachten muss. Nachfüllpatronen gehören ebenfalls dazu und werden auch in kleinen Mengen nicht davon befreit.

Folgende Voraussetzungen müssen beachtet werden:

– Die Versandstücke dürfen nicht mehr als 10 Kg wiegen

– Die Außenverpackungen müssen den allgemeinen Verpackungsbedingungen entsprechen

– Jede Sendung muss klar erkennbar mit der Angabe „UN 1057“ gekennzeichnet werden

– Die Menge der Gegenstände darf pro Beförderungseinheit die 100 Kg nicht überschreiten

– Die Kopie der ADR-Vereinbarung ist im Fahrzeug mitzuführen

Feuerzeuge bedrucken

Das Werbefeuerzeug ist bis heute äußerst beliebt und ständig im Einsatz. Es bietet eine anständige Werbefläche, welche in den meisten Fällen durch einen Tampondruck veredelt wird. Bei einem Zippo Feuerzeug empfiehlt sich allerdings eine Gravur. Mit dieser Veredelungstechnik wird das Gerät zu einem sehr ansehnlichen und edlen Promo-Artikel. Bei dem normalen Druck sind wie auch bei jedem anderen Artikel verschiedene Farben auf einmal möglich, somit kann jedes Firmenlogo hervorragend abgebildet werden. Diese kleinen handlichen Gerät passen in jede Hosentasche und sind deswegen täglich im Einsatz. Dadurch ist die gewollte Werbung ständig im Fokus. Bei einer Studie wurde heraus gefunden, dass 25% aller Erwachsenen in Deutschland rauchen, Sie können sich also vorstellen wie viele ein Feuerzeug als Werbemittel verwenden. Auf Messen und bei Veranstaltungen sind deshalb Feuerzeuge bedruckt mit Firmenlogo immer gern gesehen und finden mit großer Sicherheit einen Abnehmer.

Das Nichtraucherschutzgesetz und seine Auswirkungen:

Das bisherige Nichtrauchergesetz wurde zwar im Mai 2013 erneut verstärkt, jedoch sollte dies auf die Werbefähigkeit bei diesen Geräten, keine Auswirkung haben. Nun darf in sämtlichen Gaststätten, Clubs und sogar Raucherräumlichkeiten nicht mehr geraucht werden. Jedoch erzielen Sie mit Firmenlogopräsentation auf einem Werbefeuerzeug höchstwahrscheinlich mehr Erfolg in der Öffentlichkeit und dort darf bekanntlich normal weiter geraucht werden. Die Tatsache, dass dadurch Kinder und Jugendliche geschützt werden ist dabei ein positives Ergebnis. Wie man tatsächlich zu diesem Gesetz steht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.